Datenschutz

Der betriebliche Datenschutzbeauftragte (bDSB) untersteht als Stabsstelle direkt der Geschäftsleitung.
In der Ausübung seiner Tätigkeit ist der DSB weisungsfrei und hat eine sog. "hinweisende" Funktion, also keine Weisungsbefugnis.
Bei Datenschutzverstößen wird zunächst versucht, diese durch entsprechende Hinweise und Lösungsvorschläge aus der Welt zu schaffen. Gelingt dies nicht, so erhält die Geschäftsführung einen entsprechenden Bericht.

Aufgabe des bDSB ist es unter Anderem, den ordnungsgemäßen Umgang mit den personenbezogenen Daten unserer Patienten zu überwachen und die Mitarbeiter in Datenschutzfragen zu beraten. Außerdem müssen die datenschutzrechtlichen Vorschriften "in geeigneter Weise" zur Kenntnis gebracht werden. Dies geschieht seit geraumer Zeit schon über das Intranet.

Der DSB hat im Rahmen seiner Tätigkeit Zugang zu allen Räumen, und er ist durch die Mitarbeiter/innen der Einrichtung zu unterstützen.

Auf Anfragen von Betroffenen gibt er Auskunft über die gespeicherten Daten und nimmt ggf. Beschwerden entgegen.

Dazu führt er ein Verfahrensverzeichnis, in welchem alle Datenverarbeitungs-
prozesse aufgeführt sind, in denen personenbezogene Daten verarbeitet werden. Diese Daten sind dem DSB von den verarbeitenden Stellen zur Verfügung zu stellen.

Die gesetzlichen Grundlagen des Datenschutzes bilden in unserem Haus die "Kirchliche Datenschutzordnung" (KDO) sowie das "Gesetz zum Schutz von Patientendaten" in katholischen Krankenhäusern und Einrichtungen im Erzbistum Paderborn" (PatDSG).