Zentrum für Alterstraumatologie

Die Katholische Krankenhaus Hagen gem. GmbH versorgt seit vielen Jahren betagte Patienten und hat sich auf die speziellen Bedürfnisse älterer Patienten sowie deren Osteoporose assoziierten Fakturen spezialisiert.
In enger Zusammenarbeit mit Pflegeheimen, Pflegediensten und der Klinik für Geriatrie versorgt das Zentrum für Alterstraumatologie (ZAT) das Einzugsgebiet im Süden NRW als Kompetenzzentrum.

Zertifikat
Zertifikat

Das Zentrum für Alterstraumatologie ist seit Juni 2011 nach ISO 9001:2008 zertifiziert.

Das Zentrum für Alterstraumatologie verfügt über 20  Betten und beschäftigt 13 Chirurgen, 5 Geriater neben den angeschlossenen Funktionsabteilungen für Anästhesie und Intensivmedizin, Physiotherapie, Ergotherapie und Krankenpflege.  

Zielsetzung    

  1. Die meisten Patienten profitieren von der operativen Stabilisierung ihrer Fraktur
  2. Je eher der Patient operiert wird, desto geringer ist die Zeit iatrogene Komplikationen zu entwickeln
  3. Co-Management mit regelmäßiger Kommunikation verhindern Iatrogenesis
  4. Standardisierte Protokolle minimieren ungerechtfertigte Schwankungen
  5. Entlassungsplanung beginnt bei Aufnahme  

Operative Stabilisierung der Frakturen  

Oberstes Ziel der Frakturbehandlung ist die Wiedererlangung der ungehinderten Funktion und die Reduktion des Schmerzes.
Für die meisten Patienten bedeutet dies die operative Stabilisierung. Selbst immobile und pflegebedürftige Patienten, die nicht von der Funktionsverbesserung profitieren, ziehen ihren Nutzen aus der Erlangung von Schmerzfreiheit.
Bei infauster Prognose wird der nichtoperative Behandlungsweg gemeinsam mit allen Beteiligten und dem Patienten beschlossen.  

Reduktion der präoperativen Zeit  

Je mehr Zeit zwischen stationärer Aufnahme und operativer Versorgung verstreicht, desto länger wird der Patient den Risiken der Immobilität ausgesetzt. Thrombembolien, Decubitus, pulmonale Dekompensation und Infektionen sowie eine deutliche Verlängerung des Zeitraumes zur Wiedererlangung der Funktion resultieren hieraus.
Daher werden alle Patienten des ZAT  „dringlich“ jedoch nicht „notfallmäßig“ der operativen Versorgung zugeführt.  

Co-Management  

Zur Verbesserung des „Outcome“ sind die Kliniken Geriatrie und Orthopädie/ Unfallchirurgie gleichermaßen für die Versorgung der ZAT-Patienten verantwortlich.
Regelmäßige Kommunikation fördert die bidirektionale Ausbildung der einzelnen Mitglieder des ZAT zum Wohle des Patienten und zur Reduktion iatrogener Schäden.  

Behandlungspfade und Teilnahme an Studien  

Standardisierte Protokolle, Behandlungspfade und die Teilnahme an Studien in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft für Alterstraumatologie der DGU sollen ungewünschte Verläufe reduzieren und für alle Mitglieder des ZAT als Leitlinie dienen.
So können reproduzierbare Ergebnisse erzielt werden, die dem Wohle des Patienten dienen. Ungerechtfertigte Schwankungen werden frühzeitig aufgedeckt und behoben.    

Frühe Planung der Entlassung  

Mit der stationären Aufnahme erfolgt bereits der Kontakt mit den Sozialarbeitern, damit der weitere Weg  frühzeitig festgesetzt wird.
Häusliches Umfeld, Rehabilitation, Pflegedienste oder Pflegeheime werden zeitnah abgeklärt, um die Dauer der Hospitalisation auf ein nötiges Minimum zu reduzieren.  

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Lokales Traumazentrum

Am 7. April 2011 wurde das Traumanetzwerk Ruhrgebiet gegründet. 
Mit der Gründung dieses Traumanetzwerkes wollen Unfallchirurgen die vorhandenen Strukturen und Ressourcen in den Krankenhäusern verbessern. So werden drei Versorgungsstufen von Krankenhäusern für die Versorgung Schwerverletzter vorgehalten: Überregionale, Regionale und Lokale Traumazentren.

Alle an der Versorgung Schwerverletzter beteiligten Kliniken wurden durch die DIOcert GmbH und die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie zertifiziert.

 

Das Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie der Kath. Krankenhaus Hagen gem. GmbH  wurde für dieses Traumanetzwerk zertifiziert. Damit erfüllt es sämtliche von der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie vorgegebenen Qualitätskriterien für ein "Lokales Traumazentrum" und verpflichtet sich zur 24- stündigen Aufnahmebereitschaft für Schwerverletzte unter Vorhaltung eines Chirurgen mit der Zusatzbezeichnung "spezielle Unfallchirurgie". 

Für den Patienten bedeutet dies eine noch bessere und schnellere Versorgung, denn das Traumanetzwerk Ruhrgebiet garantiert jedem Patienten, der zum Unfallopfer geworden ist, binnen 30 Minuten in einer auf die Schwere seiner Verletzung spezialisierten Klinik erstversorgt und behandelt zu werden.

An dem Traumanetzwerk Ruhrgebiet, dem größten in Deutschland, nehmen insgesamt vier Überregionale, sechs Regionale und 18 Lokale Traumazentren teil. 

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