Gefäßzentrum

Durchblutungsstörungen der Arme und Beine, Hals- und Kopfgefäße, Krampfaderleiden, Aussackungen der Bauchschlagader (Aneurysma), Thrombosen, geschwollene oder offene Beine - unter diesen Erkrankungen leiden Millionen von Menschen.

Im neuen Gefäßzentrum diagnostizieren, therapieren und betreuen Dr. med. Christiane Trube-Kallen (Gefäßchirurgie), Dr. med. Rüdiger Meyer (Angiologie) und Dr. med. Ewald Filbry (Diagnostische und Interventionelle Radiologie) und die jeweiligen Teams im St.-Josefs-Hospital an der Dreieckstraße unter einem Dach.

Es werden Erkrankungen der Schlagadern, der Venen und der Lymphgefäße mit modernsten Methoden diagnostiziert und behandelt.

Bei den Schlagandern stehen Durchblutungsstörungen der Becken- und Beinarterien, die sich in der sog. Schaufensterkrankheit zeigen können, im Vordergrund. Durch Nikotin, falsche Ernährung, Bewegungsmangel, Bluthochdruck, Diabetes, erhöhte Blutfettwerte und Stress wird die Entstehung einer Arteriosklerose begünstigt, die häufig in Verengungen und Verschlüssen der Becken- und Beinschlagadern gipfelt.

Herzkreislauferkrankungen wie Gefäßverkalkungen (Arteriosklerose) und Krebs sind in Deutschland die häufigsten Todesursachen. Wer nicht an Krebs stirbt, könnte an einer Erkrankung seiner Blutgefäße sterben.

Bei einer immer älter werdenden Bevölkerung werden diese Krankheiten zunehmen. Zur optimalen Behandlung wurde im St.-Josefs-Hospital ein Kompetenzzentrum geschaffen, das dem Patienten Behandlungskonzepte nach neuesten medizinischen Standards garantiert.