Station 31 - Psychotherapiestation

Die Station 31 befindet sich im Katholischen Krankenhaus Elsey.

Auf Station 15 bieten wir 16 Plätze mit einem psychotherapeutischen Schwerpunkt an. Das Konzept richtet sich vor allem an strukturell gestörte Patienten mit rezidivierenden suizidalen Krisen und selbstverletzendem Verhalten, die häufig initial oder vorübergehend aufgrund der Schwere des Störungsbildes nicht ambulant psychotherapeutisch behandelt werden können. Sekundärer Suchtmittelkonsum ist kein Ausschlusskriterium, manifeste Suchterkrankungen stellen hingegen eine Kontraindikation dar.

Wir wenden hierbei sowohl tiefenpsychologische als auch verhaltenstherapeutische Methoden an, sowohl in Einzel- als auch in Gruppentherapie. Dabei findet insbesondere  die analytisch-interaktionelle Therapie, entsprechend dem Göttinger Modell, und die dialektisch-behaviorale Therapie nach Linehan Berücksichtigung. Daher ist auch das soziale Erleben und Verhalten in der Gemeinschaft auf der Station wichtiger Aspekt der Behandlung.

Die therapeutische Arbeit erfolgt in einem multiprofessionellen Team. Neben regelmäßigen therapeutischen Einzelgesprächen und einem Bezugspflegesystem gehören analytisch-interaktionelle Gruppentherapie, Skillsgruppe, Ergo-und Tanztherapie, sowie Entspannungsverfahren zum Behandlungsangebot. Für die meist vielfältigen sozialen Probleme außerhalb des stationären Bereichs steht eine Sozialarbeiterin zur Verfügung.

Die stationäre Aufnahme erfolgt nach Einweisung u. kann auch kurzfristig oder notfallmäßig erfolgen. Nach Abschluss einer initialen Diagnostikphase erhalten die Patienten einen individuellen Behandlungsplan.