Station 14 - Akutstation, fakultativ geschlossen

Die Station 14 befindet sich im Katholischem Krankenhaus Hagen im St.-Johannes-Hospital.

Diese Station dient bevorzugt der Behandlung von Patientinnen und Patienten in akuten Lebenskrisen, mit schweren seelischen Erkrankungen, die mit Eigen- oder Fremdgefährdung einhergehen und von älteren Patienten, die auf Grund einer Verwirrtheit auf einer nicht geschützten Station durch unbemerktes Verlassen des Krankenhauses besonderen Risiken ausgesetzt wären.

Der überwiegende Teil der Patienten dieser Station bietet das Bild einer akuten Dekompensation ihrer endogenen Psychose oder aber ist in eine tiefgreifende Lebenskrise mit manifester Suizidalität geraten; Suchtpatienten mit Alkoholabhängigkeit und gleichzeitig bestehender anderer psychiatrischer Erkrankung oder Störung werden hier ebenfalls entgiftet.
Eine Entgiftungsbehandlung von illegalen Drogen wird dagegen nicht durchgeführt.

Die Station wird weitgehend geschlossen geführt, jedoch erhalten die Patienten häufig schon nach wenigen Tagen Ausgang in Begleitung von Pflegedienstmitarbeitern oder Angehörigen und meist nur wenig später auch freien Ausgang.
Die Maßnahme der verschlossenen Türen dient in erster Linie dazu, gerade Patienten mit einem hohen Selbstmordrisiko über die akute Krise hinwegzuhelfen, bis der Lebensmut wieder hergestellt ist.

Die Station verfügt über einen guten Personalschlüssel im Pflegebereich, so dass eine engmaschige Betreuung der Patienten, im Bedarfsfall im Schlüssel 1:1 möglich wird.