Defektdeckung nach unfallbedingten Weichgewebsverletzungen

Sogenannte Hochrasantsverletzungen, wie sie z.B. bei Verkehrsunfällen entstehen können, hinterlassen neben Knochenbrüchen häufig auch Weichgewebsdefekte. Dass solche offenen Knochenbrüche schwerste Verletzungen darstellen, belegt die Tatsache, dass noch um das Jahr 1900 ein isolierter offener Unterschenkelbruch (freiliegender Knochenbruch) mit einer Sterbewahrscheinlichkeit von ca. 30% vergesellschaftet war. Dies ist heute glücklicherweise nicht mehr so. Aber schwere Weichteilverletzungen stellen immer noch eine große Herausforderung für die behandelnden Ärzte dar.

Dem Plastischen Chirurgen als Spezialisten für Weichgewebswiederherstellung stehen viele Verfahren zur Rekonstruktion zur Verfügung. Diese reichen von der "einfachen" Hautverpflanzung bis hin zu hochkomplexen mikrochirurgischen Operationsverfahren. Bei der Versorgung Unfallverletzter arbeitet der Plastische Chirurg eng im Team mit dem Unfallchirurgen und Ärzten anderer Disziplinen zusammen.

Je nach Ausmaß der Gewebszerstörung wird in Absprache mit allen beteiligten Ärzten und dem Patienten ein individueller Rekonstruktionsplan erstellt. Unsere Klinik bietet Ihnen das gesamte Spektrum der Rekonstruktionsverfahren, einschließlich der neuesten sogenannten "Perforatorlappenplastiken" an.