Rekonstruktive Chirurgie

Als Folge von Unfällen, aber auch von Tumoroperationen oder anderen Erkrankungen, können Weichgewebedefekte entstehen. Hierbei können unterschiedliche Gewebetypen wie Haut, Fettgewebe, Muskeln oder Knochen fehlen. Es ist eine der fundamentalen Arbeitsgebiete der Plastischen Chirurgie, diese Gewebedefekte mittels Gewebetransplantationen wiederherzustellen. Neben den funktionellen Ausfällen ist es ein hohes Ziel der Plastischen Chirurgie, eine ästhetische Wiederherstellung der Körperform zu erreichen. Uns stehen unterschiedliche Techniken der Gewebeauffüllung von der einfachen Hauttransplantation bis zur Transplantation von komplexen Gewebeanteilen unter zu Hilfenahme mikrochirurgischer Techniken zur Verfügung. In Abhängigkeit vom Befund kann auch eine Volumenauffüllung mittels Fremdmaterialien (z.B. Silikonimplantate) notwendig sein.

OP zur rekonstruktiven Chirurgie
im OP-Saal

Leider kann nicht bei jedem Patienten das technisch Mögliche realisiert werden. Es ist uns ein besonderes Anliegen, realistische Operationen ohne erhöhtes Risiko für unsere Patienten durchzuführen. Im individuellen Gespräch und nach eingehender präoperativer Untersuchung erstellen wir für jeden Patienten einen eigenen Rekonstruktionsplan.

Einer unserer Leitsätze stammt von Gaspar Tagliacozzi (1554-1599). Er war einer der ersten Plastischen Chirurgen und schrieb 1597 in seinem Werk "CIRURGIA CURTORUM":

"Wir stellen wieder her und vervollständigen Teile des Körpers, die uns von Natur gegeben, jedoch vom Schicksal zerstört wurden.
Wir tun dies nicht so sehr zur Befriedigung unseres Auges, als zur psychischen Wiederherstellung der Betroffenen."

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