Daumensattelsyndrom

Eine Daumensattelgelenksarthrose tritt häufig im Verlauf zunehmender und meist beidseitiger Verformung des Daumensattelgelenkes mit Knorpelabrieb, Knochenanbauten (Osteophytenbildung) und Fehlstellung des Daumenmittelhandknochens auf, oft kombiniert mit Veschleißerscheinungen der angrenzenden Handwurzelknochen.

Diagnose: Röntgen

Therapie:  konservativ

  • Schonung
  • kurzfristige Ruhigstellung
  • begleitend medikamentös
  • intraartikuläre Injektion
  • physiotherapeutische Maßnahmen

Diagnose: Röntgen

Therapie: operativ  

  • bei schmerzbedingter weitgehender Gebrauchsbeeinträchtigung des Daumens
  • bei Gebrauchsunfähigkeit des Daumens
  • operative Maßnahme Bandplastik im Anfangsstadium
  • im fortgeschrittenen Stadium Einsatz einer Gelenkprothese

modifiziert nach Epping. Hierbei wird der betroffene Handwurzelknochen entfernt,Die in unserer Klinik am häufigsten durchgeführte Operation im fortgeschrittenen Stadium ist eine Resektions-Interpositionsarthoplastik und der Daumenstrahl mittels eines gestielten Sehnentransplantats stabilisierend aufgehängt.
Vorteil dieser Methode ist die Erhaltung der Beweglichkeit bei Beseitigung des schmerzhaften Gelenkreibens und der Gelenkfehlstellung.

Nachbehandlung:

  • 2 Wochen Gipsschiene
  • 2 Wochen fixierender Watteverband
  • danach eigentätige Bewegungsübungen
  • intensive krankengymnastische Übungsbehandlung

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