Langzeitblutdruckmessung

Bei einer Langzeitblutdruckmessung wird der Blutdruck über einen Zeitraum von 24 Stunden regelmäßig gemessen und ein Blutdruckprofil erstellt. Die Untersuchung dient sowohl der Diagnose als auch der Therapiekontrolle. Weitere Informationen erhält der Arzt durch das unterschiedliche Verhalten des Blutdrucks zu Tages- und Nacht- bzw. Ruhe- und Aktivitätszeiten.
Der Patient erhält eine Oberarmmanschette, die mit einem kleinen Steuerungsgerät verbunden ist. Diese Manschette wird am Oberarm etwa zwei Finger breit oberhalb der Ellenbeuge angelegt und solange aufgepumpt, bis der Oberarm kein Blut mehr durchlässt. Durch Ablassen der Luft vermindert sich der Druck in der Manschette und das Herz presst ab einem bestimmten Druck wieder Blut in die zusammengedrückte Arterie. Es werden in regelmäßigen Abständen automatische Blutdruckmessungen durchgeführt. Die entsprechenden Blutdruckwerte können später aus dem Steuerungsgerät ausgelesen und beurteilt werden. Die Blutdruckmessung ist eine einfache und risikolose Untersuchung, die insbesondere bei der Behandlung des Bluthochdrucks eine Rolle spielt.

Langzeitblutdruckmessung
Langzeitblutdruckmessung