Stationärer Aufenthalt
Bei vielen Erkrankungen wird ein stationärer Krankenhausaufenthalt unumgänglich sein. Dies bringt besondere Belastungen für den Patienten und die Familie mit sich. Wir versuchen, stationäre Aufenthalte auf das notwendige Minimum zu reduzieren und den Patienten sowie ihren Angehörigen den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten. Dazu gehört natürlich neben einer optimalen medizinischen auch die menschliche Betreuung. Die Klinik für Hämatologie und Onkologie verfügt über zwei Stationen (Station 11 und 14), eine sechs Betten umfassende Intensivstation sowie über eine hämatologisch-onkologische Isolierstation.
Stationen im St.-Marien-Hospital
Station 1W, Intensivstation
Tel: 02331/ 129-213
Fax: 02331/ 129-306
Station 11
Tel: 02331/ 129-230
Fax: 02331/ 129-265
Station 14
Tel: 02331/ 129-212
Fax: 02331/ 129-388
Hämatologisch-onkologische Isolierstation
Station 11a
Tel: 02331/ 129-270
Fax: 02331/ 129-265
Auf unserer hämatologisch-onkologischen Isolierstation werden hochaggressive Chemotherapien, z.B. bei Patienten mit akuten Leukämien, malignen Erkrankungen des lymphatischen Systems sowie autologe Knochenmark- bzw. Blutstammzelltransplantationen, mit dem Ziel der Heilung der Patienten durchgeführt.
In der Regel führen diese Therapien zu einer lang anhaltenden extremen Erniedrigung der Blutzellen, insbesondere der weißen Blutkörperchen, was zu einer hochgradigen Infektanfälligkeit mit dem Risiko schwerer und gefährlicher Infektionen führt. Aus diesem Grund ist dieser Stationstrakt vom übrigen Stationsbereich abgetrennt.
Der Zutritt erfolgt über eine Schleuse, in welcher der Kittel gewechselt, Mundschutz angelegt sowie die Hände desinfiziert werden. Mit diesen Maßnahmen soll der Kontakt des Patienten mit krankmachenden Erregern so weit wie möglich minimiert werden.
Selbstverständlich können die Patienten während des Aufenthaltes auf unserer Isolierstation Besuch empfangen. Die Besucher müssen frei von Infektionskrankheiten sein. Vor Betreten der Zimmer bitten wir die Besucher, sich bei dem Pflegepersonal zu melden, damit diese die speziellen Abläufe erklären können. Das Mitbringen von Blumen ist hier leider nicht erlaubt.

