Informationen für Patienten

Bei einer stationären Einweisung oder einer Behandlung vereinbaren Sie bitte einen Termin mit dem Sekretariat der Klinik.

Sekretariat Frau Leisgen

Sekretariat
Simone Leisgen
Tel:  02331/ 805-9941
Fax: 02331/ 805-853

Wir sind für Sie da:

Mo, Di, Do     08:00 Uhr - 16:00 Uhr
Mi, Fr             08:00 Uhr - 14:00 Uhr

Notfälle

Für Notfälle stehen wir Ihnen 24 Stunden täglich zur Verfügung.

Tel: 02331/ 805-1
Die Zentrale wird Ihr Anliegen an den diensthabenden Arzt weiter leiten.

Stationäre Aufnahme

Was Sie mitbringen sollten

  • Festes Schuhwerk (Turnschuhe, gerne mit Klettverschlüssen)
  • Jogging- oder Freizeitanzug
  • Ausreichend Strümpfe auch im Sommer, dünn und dick
  • Unterwäsche
  • T-Shirts mit kurzen und langen Armen
  • Schlafanzüge (besser als Nachthemden)
  • Bademantel
  • Dünne Jacke
  • Waschutensilien (inkl. Behälter für Zahnprothesen)
  • Handtücher und Waschlappen
  • Vorhandene Hilfsmittel wie Rollator, Gehstock etc.

Privatambulanz

Patienten mit privater Krankenversicherung bitten wir, bei Bedarf einen Termin mit dem Sekretariat zu vereinbaren.

Bei Entlassung aus dem Krankenhaus

Für Sie oder Ihre/n Angehörige/n steht nach dem Krankenhausaufenthalt die Entlassung bevor und Sie wissen nicht, wie es nun weiter geht und was auf Sie zukommt?
Das Team des Entlassungsmanagement bietet Ihnen seine Hilfe an. Im Bereich des Entlassungsmanagements arbeiten die Mitarbeiterinnen des Sozialdienstes und der Pflegeüberleitung Hand in Hand.
Die Mitarbeiterinnen beraten Sie in Abstimmung mit Ihren Wünschen und Bedürfnissen über die Möglichkeiten der ambulanten bzw. stationären Weiterversorgung. Das Team koordiniert und organisiert Ihren persönlichen Hilfeplan mit dem Ziel, eine lückenlose und individuelle Weiterversorgung der pflegebedürftigen Patientinnen und Patienten nach einem Aufenthalt in unserem Krankenhaus zu gewährleisten.

Ihre Ansprechpartnerinnen:

Frau König (Exam. Sozialarbeiterin)
Tel. 02331/ 805-441
Fax 02331/ 805-527
E-Mail: b.koenig@kkh-hagen.de

Frau Boelke (Exam. Krankenschwester)
Tel. 02331/ 805-271
Fax 02331/ 805-797
E-Mail: s.boelke@kkh-hagen.de

Frau Czuy (Exam. Krankenschwester)
Tel. 02331/ 805-218
Tel. 02331/ 805-218
b.czuy@kkh-hagen.de

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Definition Geriatrie

Geriatrie ist der Zweig der Medizin, der sich mit der Gesundheit im Alter sowie den vorbeugenden, klinischen, rehabilitativen und sozialen Aspekten von Krankheiten älterer Menschen beschäftigt.
Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO), 1989

Die Klinik für Geriatrie am Katholischen Krankenhaus Hagen ist als Akutgeriatrie konzipiert. Es werden alle akut erkrankten Patientinnen und Patienten behandelt, die

  • eine geriatrietypische Multimorbidität aufweisen und
  • ein höheres Lebensalter (überwiegend über 69 Jahre) erreicht haben.

Die geriatrietypische Multimorbidität ist hierbei vorrangig vor dem kalendarischen Alter zu sehen.

Alle über 70jährigen Patientinnen und Patienten sollten aufgrund der alterstypisch erhöhten Vulnerabilität, z.B. wegen des Auftretens von Komplikationen und Folgeerkrankungen und wegen einer besonderen Sicht- und Behandlungsweise in der Geriatrie behandelt werden.  

Die Geriatrie stellt als Querschnittsfach einen integralen Bestandteil der somatisch und psychiatrisch orientierten Fachgebiete dar. Sie befasst sich mit den Alterungsprozessen und den diagnostischen, therapeutischen, präventiven und rehabilitativen Besonderheiten der Erkrankungen von Menschen im höheren Lebensalter. Sie betrachtet den Patienten im Rahmen eines biopsychosozialen Grundkonzeptes nicht nur organspezifisch, sondern auch unter ganzheitlich-integrativen Gesichtspunkten, also auch unter Einschluss von psychosozialen und sozialmedizinischen Aspekten.

Akut-Geriatrie

Die Akut-Geriatrie versorgt primär den akut erkrankten, konservativ zu behandelnden geriatrischen Patienten mit akut neu aufgetretener Erkrankung oder akut verschlimmerter chronischer Erkrankung.
Die Akut-Geriatrie führt die Geriatrische Frührehabilitation durch.
In der Geriatrischen Frührehabilitation sind Aspekte der akutmedizinischen Behandlung und der rehabilitativen Beübung gleichermaßen relevant. 

Frührehabilitation

Unter Frührehabilitation versteht man die durch eine Akuterkrankung oder vorliegende Multimorbidität (Vielfacherkrankung) eingeschränkte Rehabilitationsfähigkeit mit in der Regel unsicherer Rehabilitationsprognose.
Die Aufnahme zur Frührehabilitation orientiert sich an einzelnen oder allen der nachfolgend aufgeführten Kriterien:

  • Die Vitalparameter (Puls, Atmung, Temperatur, etc.) sind noch nicht durchgehend stabil.
  • Begleiterkrankungen bedürfen einer akutmedizinischen, kurativen oder palliativen Therapie.
  • Kreislaufinstabilität oder eine allgemein herabgesetzte Belastbarkeit erlauben keine durchgehende, mehrmals tägliche, aktive Teilnahme an rehabilitativen Maßnahmen.
  • Es besteht mindestens eine Krankheitsfolge (z.B. Desorientiertheit, Demenz oder Delir, schwere Depression, Wundkomplikation etc.), die eine durchgehende aktive Teilnahme an REHA-Maßnahmen verhindert.

Die Klinik für Geriatrie verfügt zur Zeit über 40 Betten, eine Erweiterung ist geplant.

Es werden Patientinnen und Patienten mit vielfältigen Erkrankungen bzw. Funktionsstörungen mit internistischem Schwerpunkt, aber auch nach Operationen oder mit Funktionsstörungen des Bewegungsapparates behandelt.

Parallel zur Diagnostik der akuten, zur Beeinträchtigung führenden und die Teilhabe am aktiven Leben störenden Erkrankungen und deren medikamentöser Therapie finden "frührehabilitative" Maßnahmen statt.